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  • Europäische Schriftstellerkonferenz 2014 Paneldiskussion

Über die Konferenz

Was kann Literatur für die Verständigung über europäische Identitäten und Lebenswelten leisten? Welche Alternativen zu rein politischen und medialen Diskursen können Schriftsteller beitragen? Welche Rolle kann Kultur in einem von Populismus und Nationalismus bedrohten Europa spielen? Gemeinsam mit Frank-Walter Steinmeier laden Mely Kiyak, Nicol Ljubić, Tilman Spengler und Antje Rávic Strubel 30 Autorinnen und Autoren aus ganz Europa nach Berlin ein, um mit ihnen unter dem Motto „GrenzenNiederSchreiben“ über diese Fragen zu diskutieren.

2014 fand die erste Europäische Schriftstellerkonferenz mit dem Titel „Europa – Traum und Wirklichkeit“ statt und widmete sich den zerrüttenden Folgen der Wirtschaftskrise und dem damals gerade entbrannten Ukrainekonflikt. Im Mai 2016 diskutieren die europäischen Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Fortsetzung und Vertiefung der ersten Konferenz über gemeinsame europäische Werte angesichts von Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit, über das Potenzial der Literatur, kulturelle und politische Grenzen zu überwinden und darüber, wieviel Zuzug Kultur verträgt oder benötigt.

Im Rahmen der Konferenz finden am 9. und 10. Mai in der Akademie der Künste fünf Diskussionsrunden statt. Im Anschluss an den ersten Konferenztag kommen bei der Langen Nacht der Europäischen Literatur im Deutschen Theater die literarische und sprachliche Vielfalt Europas zu Gehör. Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

Die Konferenz ist öffentlich und kostenfrei. Zur Teilnahme ist jedoch eine Anmeldung erforderlich. Die Anmeldung erfolgt über dieses Anmeldeformular.

Die Europäische Schriftstellerkonferenz ist eine Initiative der Autorinnen und Autoren Mely Kiyak, Antje Rávic Strubel, Nicol Ljubić und Tilman Spengler sowie von Frank-Walter Steinmeier. Die Konferenz wird von der G + F Kulturarbeit gUG ausgerichtet und gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und die Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung und der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa. Gastgeber sind die Akademie der Künste und das Deutsche Theater. Mit freundlicher Unterstützung der BMW Stiftung Herbert Quandt und der BMW Group.

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