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  • Bücher einiger Autor*nnen der Europäischen Schriftstellerkonferenz 2016

György Dragomán

Ungarn

György Dragomán © Anna T. Szabo

Foto: Anna T. Szabo

György Dragomán, 1973 in Târgu Mureş/Rumänien geboren, ist ein ungarischer Autor und Übersetzer. Mit 15 Jahren zog er mit seiner Familie nach Ungarn, studierte in Budapest Englisch und Philosophie und promovierte mit einer Arbeit über Samuel Becketts Watt. Er übersetzte Werke von Beckett, James Joyce und Irvine Welsh ins Ungarische und veröffentlichte drei Romane.

In Deutschland erschienen die Romane Der weiße König (2005, dt. 2008), der in über 30 Sprachen übersetzt wurde, und Der Scheiterhaufen (2014, dt. 2015). Beide spielen im Rumänien der 1980er- und 90er-Jahre und werden aus der Perspektive von Kindern erzählt, die mit ungetrübtem Blick die von Lügen und Geheimnissen, Schuld und Verrat geprägte postsowjetische Gesellschaft wahrnehmen.

Für seine Bücher wurden Dragomán diverse Preise verliehen, u. a. der Sándor-Bródy-Preis für das beste Debüt des Jahres 2003 und der Jan Michalski Preis.

Bibliographie

Bibliographie

A pusztítás könyve
Balassi Kiadó
Budapest, 2002

Der weiße König
Suhrkamp
Frankfurt a. M., 2008
[Ü: Laszlo Kornitzer]

Der Scheiterhaufen
Suhrkamp
Berlin, 2015
[Ü: Lacy Kornitzer]

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