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  • Bücher einiger Autor*nnen der Europäischen Schriftstellerkonferenz 2016

Joanna Bator

Polen

Joanna Bator © Krzysztof Łukasiewicz

Foto: Krzysztof Łukasiewicz

Joanna Bator, 1968 in Wałbrzych/Polen geboren, studierte Kulturwissenschaft in Breslau und Philosophie in Warschau und promovierte mit einer Arbeit über Feminismus, Postmodernismus und Psychoanalyse. Sie publizierte zwei Essaybände über Japan sowie drei Romane.

In ihrem Debütroman Sandberg (2009, dt. 2011) erzählt Bator die Geschichte mehrerer Generationen von Frauen, die sich mit der polnischen Geschichte des 20. Jahrhunderts verbindet. In Wolkenfern (2010, dt. 2013) weitet Bator die Handlung zu einem großen Panorama von Kontinenten und Jahrhunderten aus und beschäftigt sich mit Themen wie Fremdheit und Heimatsuche. Ihr neuer Roman Dunkel, fast Nacht (2012, dt. 2016) erzählt von der Brüchigkeit einer Gesellschaft, die durch Hetze und Hass ihre gemeinsame Sprache verloren hat.

Bator wurde u. a. mit dem Nike, dem wichtigsten polnischen Literaturpreis, und dem Spycher: Literaturpreis Leuk ausgezeichnet. 2014 hatte sie die Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur für Weltliteratur an der Universität Bern inne, 2015 war sie Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.

Bibliographie

Bibliographie

Japoński wachlarz
Twój Styl
Warschau, 2004

Sandberg
Suhrkamp
Berlin, 2011
[Ü: Esther Kinsky]

Wolkenfern
Suhrkamp
Berlin, 2013
[Ü: Esther Kinsky]

Wyspa łza
Znak
Krakau, 2015

Dunkel, fast Nacht
Suhrkamp
Berlin, 2016
[Ü: Lisa Palmes]

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