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  • Bücher einiger Autor*nnen der Europäischen Schriftstellerkonferenz 2016

Josef Haslinger

Österreich

Josef Haslinger © Jürgen Bauer

Foto: Jürgen Bauer

Josef Haslinger, 1955 in Zwettl/Niederösterreich geboren, studierte in Wien Philosophie, Theaterwissenschaft und Germanistik und promovierte über die Ästhetik bei Novalis. Er war Mitherausgeber der Literaturzeitschrift Wespennest und Generalsekretär der Grazer Autorenversammlung. Seit 1996 hat er eine Professur für literarische Ästhetik am Deutschen Literaturinstitut Leipzig inne, das er derzeit als Institutsdirektor leitet. Seit 2013 ist er Präsident des deutschen PEN-Zentrums.

Zu Haslingers zahlreichen Veröffentlichungen gehören die Essaybände Politik der Gefühle. Ein Essay über Österreich (1987) und Das Elend Amerikas. Elf Versuche über ein gelobtes Land (1992) sowie die Romane Opernball (1995), Das Vaterspiel (2000) und Jáchymov (2011). In seinen Texten thematisiert Haslinger anhand sozialkritischer Analysen u. a. den Umgang mit der Geschichte in Österreich.

Für sein Werk wurde der Autor mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, zuletzt mit dem Preis der Stadt Wien, dem Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels und dem Rheingau-Literatur-Preis. 2010 war er Mainzer Stadtschreiber.

Bibliographie

Bibliographie

Opernball
S. Fischer
Frankfurt a. M., 1995

Das Vaterspiel
S. Fischer
Frankfurt a. M., 2000

Zugvögel
S. Fischer
Frankfurt a. M., 2006

Phi Phi Island
S. Fischer
Frankfurt a. M., 2007

Jáchymov
S. Fischer
Frankfurt a. M., 2011

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