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  • Bücher einiger Autor*nnen der Europäischen Schriftstellerkonferenz 2016

Mehmet Yashin

Zypern

Mehmet Yaşin © Kerim Belet

Foto: Kerim Belet

Mehmet Yashin, geboren 1958 in Nikosia/Zypern, ist Dichter, Romancier und Essayist. Er verließ Zypern 1976, um in der Türkei Politikwissenschaft und Geschichte zu studieren. 1980 erschien sein erster Gedichtband Sevgilim Ölü Asker (Ü: Mein Geliebter, der tote Soldat), der in der Türkei aufgrund angeblich subversiver Inhalte verboten wurde. 1986 wurde Yashin des Landes verwiesen und wanderte nach England aus, wo er in Birmingham und London promovierte. Derzeit lehrt er zypriotische und türkische Literatur an verschiedenen Universitäten in Großbritannien, Zypern und der Türkei.

Er veröffentlichte neun Lyriksammlungen, drei Romane und zwei Essays. 2014 erschien mit Istanbul wartet auf niemanden mehr erstmals eine Gedichtsammlung in deutscher Übersetzung. Vor dem Hintergrund der Zerwürfnisse, die zur gewaltsamen Teilung Zyperns führten, setzt Yashin sich darin mit der kulturellen und sprachlichen Vielfalt und Zerrissenheit der Region sowie mit dem inneren und äußeren Exil auseinander. Neben eigenen Gedichten, Romanen und Essays gab er auch Anthologien zypriotischer Lyrik heraus.

www.mehmetyashin.com

Bibliographie

Bibliographie

Sevgilim Ölü Asker
İkinci Adam Yayınları
Istanbul, 1984

Turuncu Kuş
Everest
Istanbul, 2007

Evden Kaçan Çocuk
Yapı Kredi Yayınları
Istanbul, 2013

Istanbul Artik Kimseyi Beklemiyor / Istanbul wartet auf niemanden mehr
Auf dem Ruffel
Engelschoff, 2014
[Ü: Recai Hallaç / Christina Tremmel-Turan / Tevfik Turan]

Sarı Kehribar
Yapı Kredi Yayınları
Istanbul, 2014

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