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  • Bücher einiger Autor*nnen der Europäischen Schriftstellerkonferenz 2016

Rosa Liksom

Finnland

Rosa Liksom © Pekka Mustonen

Foto: Pekka Mustonen

Rosa Liksom, 1958 in Ylitornio/Finnland geboren, ist als Autorin, Künstlerin und Filmemacherin auf die Darstellung von unkonventionellen Lebensweisen und Gratwanderungen zwischen den Kulturen spezialisiert. Sie studierte Anthropologie und arbeitete u. a. in einer Fischfabrik, als Barfrau und als Radioredakteurin. Nach langen Aufenthalten im Ausland lebt sie heute in Helsinki.

1985 erschien ihre erste Kurzgeschichtensammlung; es folgten sieben weitere Erzählbände sowie drei Romane und zwei Kinderbücher. Crazeland (1996, dt. 1999) ist ein modernes Schelmenepos, das in verschiedenen Dialekten und aus diversen sozialen und kulturellen Perspektiven die finnische Geschichte des 20. Jahrhunderts beleuchtet. In Abteil Nr. 6 (2011, dt. 2013) zeichnet sie ein kritisch-satirisches Bild der Sowjetzeit und russischer Identitäten. Auch als Künstlerin setzt sich Liksom mit fremden Kulturen auseinander, so etwa in ihrem Fotoprojekt Burka.

Rosa Liksoms Werke wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem renommierten Finlandia-Literaturpreis für Abteil Nr. 6.

www.rosaliksom.com

Bibliographie

Bibliographie

Schwarze Paradiese
Rowohlt
Reinbek bei Hamburg, 1991
[Ü: Anu Pyykönen-Stohner / Friedbert Stohner]

Verlorene Augenblicke
Rowohlt
Reinbek bei Hamburg, 1992
[Ü: Anu Pyykönen-Stohner / Friedbert Stohner]

Crazeland
Eichborn
Frankfurt a. M., 1999
[Ü: Stefan Moster]

Abteil Nr. 6
Deutsche Verlags-Anstalt
Stuttgart, 2013
[Ü: Stefan Moster]

Väliaikainen
Like
Helsinki, 2014

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