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  • Bücher einiger Autor*nnen der Europäischen Schriftstellerkonferenz 2016

Serhij Zhadan

Ukraine

Lukas Bärfuss © Frederic Meyer

Foto: Rafał Komorowski

Serhij Zhadan, 1974 in Starobilsk/Ostukraine geboren, studierte Germanistik, promovierte über den ukrainischen Futurismus und war vier Jahre lang als literaturwissenschaftlicher Dozent tätig, bevor er sich ganz dem Schreiben und Übersetzen widmete. Er lebt in Charkiw, das oftmals zum Gegenstand seiner Texte wird.

Zhadan veröffentlichte zwölf Gedichtbände und sieben Prosawerke, darunter Anarchy in the UKR (2005, dt. 2007), Die Erfindung des Jazz im Donbass (2010, dt. 2012) und Mesopotamien (2014, dt. 2015). In seinen Texten findet der Autor poetische Darstellungsweisen der facettenreichen Zeitgeschichte und der politischen Realität der Ostukraine.

Für sein literarisches Werk erhielt Zhadan diverse Preise, u. a. den Hubert-Burda-Preis für junge Lyrik, den Jan-Michalski-Literaturpreis und den Brücke-Berlin-Preis. Er war Aktivist in der Orangen Revolution und engagierte sich im Ukrainekonflikt für die Maidan-Bewegung. Als Sänger der Punkrock Band Sobaki v Kosmose (Ü: Hunde im Weltall) tourt er regelmäßig durch die Ukraine.

Bibliographie

Bibliographie

Anarchy in the UKR
Suhrkamp
Berlin, 2007
[Ü: Claudia Dathe]

Hymne der Demokratischen Jugend
Suhrkamp
Berlin, 2011
[Ü: Juri Durkot / Dabine Stöhr]

Die Erfindung des Jazz im Donbass
Suhrkamp
Berlin, 2012
[Ü: Juri Durkot / Sabine Stöhr]

Mesopotamien
Suhrkamp
Berlin, 2015
[Ü: Claudia Dathe / Juri Durkot / Sabine Stöhr]

Warum ich nicht im Netz bin: Gedichte aus dem Krieg
Suhrkamp
Berlin, Juni 2016
[Ü: Claudia Dathe]

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